Pflanzungen & Blumenwiesen

Pflanzungen

Wichtigster Bestandteil eines Naturgartens sind unsere heimischen Wildpflanzen – also Pflanzen, welche zur natürlichen Flora Mitteleuropas gehören, dort in enger Verbindung mit unserer heimischen Tierwelt stehen und sich ohne menschliches Zutun erhalten können.

Pflanzungen, welche wir für Sie ausführen 

  • bestehen überwiegend aus heimischen Wildpflanzen
  • werden standortgerecht, also unter Berücksichtigung von Wuchshöhe, Licht- und Bodenverhältnisse gepflanzt
  • sind allgemein unempfindlicher gegenüber Krankheiten und Trockenheit im Vergleich zu hochgezüchteten Zierpflanzen
  • haben alle einen hohen ökologischen Wert für unsere Insekten und Kleinlebewesen

Welche verschiedenen Pflanzengesellschaften kann es in meinem Naturgarten geben?

Zwischen folgenden Elementen kann man dabei unterscheiden:

  1. Wildblumenwiesen und Kräuterrasen
  2. Wildblumenbeete
  3. Säume
  4. Gehölzpflanzungen/Hecken

1. Wildblumenwiesen & Kräuterrasen

Wildblumenwiesen sind eine lebendige Alternative zu artenarmen Zierrasen und gehören zu dem Schönsten, was ein Naturgarten zu bieten hat.

Sie sind Lebensraum vieler Insekten und Kleinstlebewesen.

Für das Anlegen von Wildblumenwiesen ist die richtige Bodenbearbeitung und Wahl der geeigneten Saatgutmischung die Basis für den Erfolg der Ansaat. Gerne übernehmen wir für Sie diese Aufgabe! Hier geht es direkt zum Kontaktformular.

Was gibt es für unterschiedliche Blumenwiesen?

1. Blumen-Kräuter-Rasen

… besteht aus 80% heimischen Wildgräsern und 20% Wiesenkräutern wie Schafgarbe, Wiesensalbei und Wiesenmargerite. Aufgrund seiner mittleren Höhe von ca. 40-60cm, sowie seiner Bespiel-und Begehbarkeit, ist er ideal für mäßig genutzte Flächen im Hausgarten, welche dennoch ökologischen Wert haben sollen.

Er wird zwischen 3-5mal pro Jahr gemäht ist aber auch gerade schön, wenn er höher wachsen und zur Blüte kommen darf.
Geeignet für sonnige bis halbschattige Standorte und nährstoffreichem Boden.

 

2. Blumen-Schotter-Rasen

…besteht aus einer artenreiche Wildblumenmischung für absolut magere Trockenstandorte. 
Eingesät auf sonnig-heißen Schotterflächen ist er begeh- und befahrbar und deshalb eine lebendige Alternative für sterile Gehwege oder Zufahrten.

Blumen-Schotter-Rasen

Durch die Beimischung von rasenbildenden Wildblumenarten wie Heidenelke, Sandthymian oder Sonnenrösschen bleibt er auf regelmäßig benutzten Flächen niedrig, und auf wenig benutzten Flächen entwickelt er sich zu einem blütenstarken Magerrasen.
In der Regel muss man Blumen-Schotter-Rasen nicht mähen.

Blumen-Schotter-Rasen

3. Magerwiesen, nährstoffreiche Fettwiesen, Feuchtwiesen

…bestehen aus mittel- bis hochwüchsigen Wildblumenarten und Gräsern für extensiv genutzte Flächen. Sie sind also nicht begehbar und je nach Mischung für extrem trockene und magere Standorte, über nährstoffreiche Böden bis hin zu staunassen oder überschwemmte Flächen geeignet.

Magerwiese

Für sonnige bis halbschattige Standorte.
Gemäht werden müssen diese Blumenwiesen 1 bis maximal 3 mal im Jahr.

Wildblumenwiese

Tipp: Mit dem Rasenmäher lassen sich durch höhere Blumenwiesen Wege mähen. So kann man durch die Wiese laufen, ohne etwas zu zertreten.

2. Wildpflanzenbeete

Heimische Wildpflanzenbeete sind für alle Standorte möglich, denn in der Natur bleibt auch (fast) kein Ort unbewachsen.

Standortgerechte Pflanzung heißt, die Gegebenheiten vor Ort zu prüfen und zu nutzen, anstatt ihnen aufwendig eigene Vorstellungen außerhalb des gebotenen Rahmens aufzudrücken.

Schattige Bereiche werden zum Beispiel zu Waldgartenbeeten mit Farnen, Gräsern und Frühblühern und sonnig-heiße Freiflächen mit trockenresisteten Pflanzen der Magerstandorte bepflanzt.

Das bedeutet mit der Natur zu gärtnern, ist nachhaltig und erleichtert den Pflegeaufwand enorm.

 

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